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Opera Arias / La Lecon de Musique
Die schöne Müllerin - Franz Schubert
Gabriel Fauré, musicien de Verlaine - La Bonne Chanson, Cinq Mélodies de Venise, Clair de Lune, Spleen, Prison
Recital - Salle Gabriel Fauré
Liederkreis & Dichterliebe - Robert Schumann
Winterreise - Franz Schubert
Rachmaninov at Ivanovka
Arièjo moun païs
Lou Cant dóu Soulèu
Gounod Mirèio Mistral
HIGHLIGHTS Monsegur Vaillant Schwanengesang
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An die Musik
An die Musik - Schubert / Gounod / Berlioz / Debussy An die Musik - Schumann

Die schöne Müllerin - Franz Schubert

Bi-Centenary 1797-1997 - Ein Cyclus von Liedern, gedichtet von Wilhelm Müller - Additional gift : Die Forelle, Liebesbotschaft, Rastlose Liebe (Goethe)

Monsegur Vaillant sings to her own accompaniment...

Live recording in one take

Das Wandern - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Wohin - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Halt - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Ungeduld - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Mit dem Grünen Lautenbande - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Eifersucht und Stolz - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Trockne Blumen - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Mein ! - Die schöne Müllerin (Franz Schubert)
Die Forelle (Franz Schubert)
Der Jäger (Franz Schubert / Wilhelm Müller) D795, op.25, 1823
ADG - FINNVOX 1997 - n°97001 -Made in Austria - Sony Digital Stereo - Piano Förster - 70' 01"
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English Version

Die schöne Müllerin (The Fair Maid of the Mill) Franz-Peter Schubert

The Poet’s Prologue

"I invite you, Ladies fair and Men of Taste
And all who like to see and hear something new;
To listen to a brand-new show
That’s written in the very latest style…"
Wilhelm Müller

Once upon a time, there was a fairhaired miller’s lad, honest, naïve, drunk with fresh air and space, who fell in love with his master’s pretty daughter, a beautiful young lady with blue eyes. Destiny assigned them a tryst on the bank of a fresh stream, eternal confidant, eternal traveller, in the heart of the green countryside of Austria. The miller’s apprentice was direct, the young lady coquettish ; she showed herself more accessible to the calling of the horn (‘you call that art !’, Schubert said to one of those ‘blowers of the wind’ in the Vienna Opera orchestra) than to the quivering of her lovesick lover’s lute. Hence, the coquettish lady will forget the crystal-clear water where The Trout wriggles, the smell of fresh-cut hay, the moon and the stars, the immense sky, and this in order to crane her neck all the better towards the highway which leads towards the town, where a braggart is walking past with his gun and laden with the skins of innocent game, thus provoking the desperate deed from the poor miller’s apprentice who is turned down by his socially not so humble lover.

One remembers how – at least according to legend – Franz Peter Schubert, visiting his friend, the singer Randhartinger, surreptitiously borrowed a collection of poems left lying on the table: they were Die schöne Müllerin by Wilhelm Müller, poet, specialist in philology, in old languages, in history and fervent reader of Shakespeare, Wilhelm Müller, who, with this cycle, wanted to find again the spirit of Volkslied, such as it descended from the Minnesänger (the Minstrels), if not from the Troubadours, and who had hoped very much (1827) that the ear of a kindred spirit would catch, some day, the melodies from his words and who would give him back his own, not knowing that Schubert had already done so.

It is well-known how, next morning (by way of excuse ?) Schubert sat down at the piano in front of Randhartinger and with his pleasant tenor voice, accompanying himself, sang to him some of these fresh-blown melodies, drawn from the collection in question. The poet and the composer never met. What would, therefore, Müller have written to Schubert, if he had heard his Schöne Müllerin such as it is told to us here, in a succession of small lyrical dramatic pictures, spontaneous expression of the Germanic soul, if not of simply the soul, by an interpreter whose nationality is: Musician.

But let us leave it to the interpreter to excuse herself – in her turn: ‘where is the achievement ? You will ask. There is no achievement. It is only a matter of approaching the original intention, that of the poet as much as that of the musician, and, by forgetting oneself, to meet one and the other separately, then together, in their quest of the absolute, at the very end of a new aesthetic where the instrument becomes voice and the voice instrument…’

Even if Schubert was perfectly conscious of his limitations as a pianist (in this connection, compare the Erlkönig of May 8, 1993, Rachmaninoff Hall, Moscow) , even if Müller admitted that his Lieders only lead to one half of life, a paper life in black and white, until music animates them – nature and art, which according to the happy formulation of Goethe seemed to flee each other, here, at last, seem to meet at the end of a possible elegiac homage of the revolutionary Clairette to the Austrian ‘Schöne Müllerin’ of the Petit Trianon.

CLAUDE D'ESPLAS - The Music Lesson
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German Version

Die schöne Müllerin Franz-Peter Schubert , 1823

Der Dichter, als Prolog

"Ich lad euch, schöne Damen, schöne Herren
Und die ihr hört und schaut was Gutes gern
Zu einem funkelnagelneuen Spiel,
Im allerfunkelnagelneusten Stiel…"
Wilhelm Müller

Es war einmal ein blonder Müllersbursche, einfach, einfältig, trunken von frischer Luft und weitem Raum, der sich in die hübsche Tochter seine Meistersleute verliebte, ein schönes Fräulein mit blauen Augen…

Das Schiksal bestimmte ihnen ein Rendez vous am Ufer eines frischen Bachs, ewiger Vertrauter, ewiger Reisender im Herzen der grünen Flur Österreichs. Der Müllerlehrling war aufrichtig; das Fräulein kokett; sie zeigte sich den Rufen des Horns zugänglicher (« das nennen Sie Kunst », sagte Schubert zu einem dieser « Windbläser » des Orchesters der Wiener Oper) als dem Zittern der Laute ihres erstarrten Liebhabers.

Das Fräulein wird also das Kristallwasser, in dem sich die « Forelle » munter bewegt, den Geruch von frischem Heu, den Mond und die Sterne, den unendlichen Himmel vergessen, und dies, um desto besser den Hals nach der großen Straße zu recken, die zur Stadt führt und auf der ein Prahlhans mit seinem Gewehr vorübergeht, beladen mit den abgezogenen Häuten unschuldigen Wilds, auf diese Weise die Verzweiflungstat des armen Müllerlehrlings, abgewiesen von der gesellschaftlich höher stehenden Geliebten, provozierend.

Man erinnert sich – so will es wenigstens die Legende – wie Franz Peter Schubert, zu Besuch bei seinem Freund, dem Sänger Randhartinger, unbemerkt eine Gedichtsammlung, die auf dem Tisch herumlag, auslieh. Das war die « Schöne Müllerin » von Wilhelm Müller, Dichter, Spezialist für Philologie, für alte Sprachen, für Geschichte undglühender Leser von Shakespeare,der mit dem Zyklus den Geist des volkstümlichen germanischen Gesangs, so wie er von der Minnesängertradition, wenn nicht gar der Trobadoure, abstammt, wieder auffinden wollte und der sehr gehofft hatte, daß sich vielleicht eines Tages irgend eine verwandte Seele fände, die Melodien wahrnehmen würde, die aus seinen Worten hervorgehen und sie Ihm zurückgeben würde. Man weiß, wie am nächsten Morgen (als Entschuldigung) Schubert sich ans Klavier setzte und ihn, « mit seiner angenehmen Tenorstimme, sich selbst begleitend », einige dieser frisch erblühten, aus der fraglichen Sammlung entnommenen Melodien vorsang.

Der Dichter und der Komponist sind sich nie gegegnet. Was hätte also Müller an Schubert (oder die jetzige Interpretin) geschrieben, wenn er seine « Schöne Müllerin » so gehört hätte, wie sie uns hier in einer Folge kleiner lyrisch-dramatischer Bilder, als spontaner Ausdruck der germanischen Seele, oder der Seele schlechthin, von einer Interpretin musikalischer Nationalität präsentiert wird.

Aber lassen wir die Interpretin selbst zu Wort kommen : « Das Ziel kann hier nicht die Großtat sein. Es handelt sich lediglich darum, sich der Schöpfung anzunähern, der des Dichters ebenso sehr wie der des Musikers, indem man sich selbst vergißt, dann den einen und den anderen getrennt trifft, dann zusammen, in ihrer Suche nach dem Absoluten, ganz am Ende einer neuen Ästhetik, wo das Instrument zur Stimme und die Stimme zum Instrument wird ».

Selbst wenn Schubert sich der Grenzen seines Klavierspiels vollkommen bewußt war (in diesem Zusammenhang siehe « Erlkönig » vom 08.05.1993, Rachmaninoff Saal, Moskau, Weltpremiere), selbst wenn Müller eingestand, daß seine Lieder nur ein halbes Leben erreichen, ein Papierleben in Schwarz und Weiß, bis die Musik ihnen Seele einhauche, so scheinen doch hier Natur und Kunst, die der glücklichen Formulierung Goethes zufolge, zu fliehen schienen, endlich zusammenzutreffen, am Ziel einer möglichen « hommage elegiaque » der hübschen Clairette an die schöne Müllerin des « Petit Trianon ».

CLAUDE D'ESPLAS - Die Musiklektion
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French Version

Bicentenaire Schubert (1797-1997)

Prologue

Je vous invite, belles dames et savants messieurs
et tous ceux qui aiment voir et entendre
quelque chose de nouveau,
à écouter un spectacle flambant neuf
et du tout dernier cri...
” (Wilhelm Müller)

Die schöne Müllerin (La Belle Meunière)
D-795 (1823) Franz-Peter Schubert

Il était une fois un blond garçon-meunier, simple, naïf, ivre de grand air et d’espace, qui tomba amoureux de la jolie fille de ses patrons, une belle demoiselle aux yeux bleus. Le destin leur fixa rendez-vous au bord d’un frais ruisseau, éternel confident, éternel voyageur, au cœur de la verte campagne d’Autriche. L’apprenti-meunier était sincère, la demoiselle, coquette ; elle se montra plus sensible aux appels du cor (“vous appelez cela de l’art !”, disait Schubert à l’un de ces “souffleurs de vent” de l’orchestre de l’Opéra de Vienne) qu’aux frémissements du luth de son amoureux transi. La coquette oubliera donc l’eau de cristal où frétille la truite, l’odeur du foin coupé, la lune et les étoiles, le ciel immense et ce pour mieux tendre le cou vers la grand’ route qui va vers la ville où passe un matamore avec son fusil, tout chargé des dépouilles d’un innocent gibier, provoquant ainsi le geste désespéré du pauvre apprenti-meunier refusé par l’amante de condition socialement supérieure.

On se rappelle comment — ainsi le veut, du moins, la légende — Franz-Peter Schubert, en visite chez son ami le chanteur Randhartinger, emprunta subrepticement un recueil de poèmes qui traînait sur la table : c’était La Belle Meunière de Wilhelm Müller, poète, spécialiste de philologie, de langues ancien-nes, d’histoire et fervent lecteur de Shakespeare qui, avec ce cycle, voulait retrouver l’esprit du chant popu-laire germanique (Volkslied) tel qu’issu de la lignée des Minnesänger sinon de celle des Troubadours et qui avait beaucoup espéré qu’il se trouverait peut-être un jour quelque âme-sœur pour percevoir les mélodies qui sortent de ses mots afin de les lui mieux rendre. On sait comment, le lendemain (en manière d’excuse ?), Schubert se mit au piano devant Randhartinger et lui “chanta de son agréable voix de ténor et en s’accompagnant lui-même”, quelques-unes de ces mélodies fraîches écloses tirées du recueil en question. Le poète et le compositeur ne se rencontrèrent jamais. Qu’aurait donc écrit Müller à Schubert (ou à sa présente chanteuse) s’il avait entendu sa Belle Meunière telle qu’elle nous est ici contée, en une succession de tableautins lyrico-dramatiques, expression spontanée de l’âme germanique sinon de l’âme tout court, par une interprète de nationalité musicienne. Mais laissons à celle-ci le soin de — à son tour — s’excuser : “où est l’exploit, nous direz-vous ? Il n’en est pas. Il ne s’agit que d’approcher la création, tant celle du poète que celle du compositeur et, à force d’oubli de soi-même, de les rencontrer l’un et l’autre séparément, puis de concert, dans leur quête d’absolu, tout au bout d’une neuve esthétique où l’instrument se fait voix et la voix instrument ...” Même si Schubert avait pleine conscience de ses limites dans l’exécution pianistique (voir à ce propos le Erlkönig du 8 mai 1993, salle Rachmaninov, Moscou, 1re mondiale), même si Müller avouait que ses Lieder n’abou-tissent qu’à une moitié de vie, une vie de papier en noir et blanc jusqu’à ce que la musique les anime ; la nature et l’art qui, selon l’heureuse formule de Goethe, semblaient se fuir, paraissent ici, enfin, se retrouver.

CLAUDE D'ESPLAS - La Leçon de Musique
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Lettres de Créance de Vienne (Autriche)

Die schöne Müllerin me semble en effet célébrer de la plus belle des manières le bicentenaire de la naissance de Franz Schubert. Je peux sans hésiter vous assurer que ma famille et moi-même y seront d’autant plus sensibles grâce à vous.
Yoshiki Mine, Consul Général du Japon, Genève

Permettez-moi de vous dire que j’ai beaucoup apprécié votre superbe interprétation et je souhaite avoir un jour l’occasion de l’entendre de vive voix..
Mitsuhei Murata, Ambassadeur du Japon, Berne

Je viens d’écouter avec ravissement la Belle Meunière. En cette année du bi-centenaire, votre interprétation vocale et instrumentale représente une passerelle pleine de grâce entre les rives de la Seine et celles du Danube. Je tiens à vous remercier très sincèrement de la délicate pensée que me vaut le hasard de mes fonctions actuelles à Vienne, où je suis privilégié, au même titre que mes collègues, de pouvoir célébrer sur place tant de prestigieuses étapes d’un patrimoine culturel qui nous est commun. Il va sans dire que je serai particulièrement heureux de vous rencontrer, si d’occasion vous veniez à Vienne.
Yoel Sher, Ambassadeur d’Israel à Vienne

... Your CD of the Schöne Müllerin. I have listened to it with real pleasure. Congratulations ! With all good wishes.
Anthony Figgis, British Ambassador, Vienna

Votre très belle interprétation de Die schöne Müllerin
J.Netti, Ambasciatore d’Italia, Wien

Félicitations et amitiés
Miguel Angel Ochoa Brun, Embajador de España, Wien

Ce très beau CD qui vient à son temps et avec ses vœux les meilleurs pour des succès toujours plus grands.
Joost van Ebbenhorst Tengberben, Botschafter Ihrer Majestät des Königin der Niederlande, Wien

A écouté avec délectation et (lui) demande de bien noter son adresse au cas où elle passerait par Bordeaux où il sera enchanté de la rencontrer ou de l’écouter si par bonheur elle se produisait.
Emile Casteja, Consul d’Autriche, Bordeaux

   

 

Monsegur Vaillant sings to her own accompaniment at the piano
Soprano and concert pianist

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